Vereinsgeschichte

Unsere Vereinsgeschichte rund um das Drachen- und Gleitschirmfliegen in der Oberlausitz

Der Startschuss der Leichtflieger in der Oberlausitz

Die Chronik unseres Vereins reicht in das Jahr 1990 zurück. Damals stellten wir die Sektion Drachenflug im Verein „Fliegerclub-Eibau“ auf. Die Ausbildung von ausschließlich Drachenfliegern wurde durch die Flugschule Albatros von der Schwäbischen Alb durchgeführt. Das „leichte“ Fliegen hatte in unserer schönen Oberlausitz in Sachsen Einzug gehalten. Damit wurde ein historischer Meilenstein gesetzt.

Als erstes Fluggelände für die Drachen bot sich der Hänschberg an. Dieser am Kottmar in Eibau gelegene Hang ist für den motorlosen Flugsport ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Bereits seit den 1920er Jahren wurden hier Segelflugzeuge mit einem Katapult vom oberen Plateau gestartet.

Soaring-Drachen-Haenschberg-Kottmar

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Soaring am Hänschberg, der Wiege des Drachenfliegens in der Oberlausitz. Im Hintergrund der Spitzberg bei Oberoderwitz.

Zur Gründung der ersten Windenhaltergemeinschaft mit 13 Mitgliedern kam es dann 1991. Mit einer gebrauchten „Koch-Winde“ ging es nun neben den Hangstarts am Hänschberg auf dem damaligen Flugplatz Eibau in die Luft. Ab 1994 wurde dann der Agrarflugplatz Kottmarsdorf und ab 1995 der Verkehrslandeplatz (VLP) Bautzen unser Schleppgelände.

Gleichzeitig entdeckten in den frühen 1990er Jahren die ersten Mitglieder die Fetzenfliegerei für sich. Dies markierte die Geburtsstunde des Gleitschirmfliegens in der Oberlausitz.

Paragliding Gleitschirm Rana Tschechien

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1993: Unser Mitglied Kersten (Gründungsmitglied) mit seinem Gleitschirm der Marke Edel Apollo am Startplatz des Rana in Tschechien.